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Vitamin-C Hochdosisinfusion

Vitamin C und seine gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Organismus ist allgemein bekannt und unbestritten. Weniger bekannt ist jedoch den meisten von uns, dass der Mensch aufgrund einer genetischen Veränderung, im Gegensatz zu vielen Säugetieren, die Fähigkeit verloren hat, Vitamin C selbst zu synthetisieren. Daher muss der Mensch seinen Vitamin C Bedarf über die Nahrung decken. Die Aufnahmefähigkeit von Vitamin C über den Magen-Darm-Trakt ist jedoch im menschlichen Organismus begrenzt.

Vitamin C ist an vielen Zell- und Gewebsprozessen im Organismus beteiligt und ist in den einzelnen Organen unterschiedlich hoch konzentriert. Hohe Konzentrationen in den Organen korrelieren mit einem hohen Bedarf an Vitamin C. Dabei sind die höchsten Konzentrationen in Gehirn, Immunzellen, Augenlinse, Leber und Nebenniere zu finden.

Bei einer Vielzahl von Erkrankungen ist der Vitamin C Bedarf weit höher, als dem Organismus aufgrund der beschränkten Transportkapazität über den Verdauungstrakt zugeführt werden kann. Krankheitsbedingt ist zudem häufig  die Aufnahme durch die Darmschleimhäute weiter reduziert. Mit einer oralen Vitamin C Substitution können  kurzfristig Blutspiegel von 1,5 mg/dl erreicht werden.  Durch eine Hochdosis Vitamin C Infusion mit 7,5 g erzielt man Plasmakonzentrationen von > 40mg/dl. Dies verdeutlicht, dass  therapeutisch wirksame Vitamin C Spiegel nur durch eine direkte Gabe in die Blutbahn mittels Infusion erzielt werden können.

Vitamin C gehört zu den wichtigsten Antioxidantien, die effektiv die zellschädigenden „freien Radikale“ abwehren und unschädlich machen können.

Freie Radikale treten vermehrt auf bei :

  • akuten und chronischen Infekten
  • Fehlernährung
  • Stresssituationen
  • Zigarettenrauch
  • Entzündungen
  • Tumorerkrankungen
  • Chemo- und Strahlentherapie

Vitamin C Mangel äußert sich in der Regel durch allgemeine Müdigkeit und Leistungsschwäche. Hinzu kommen Infektanfälligkeit, eine verlangsamte Erholung nach Krankheiten, Zahnfleischentzündungen und – bluten, schlechte Wundheilung und schlechtes seelisches Befinden.

Durch intensive Forschungsaktivitäten konnte gezeigt werden, dass Krebserkrankungen häufig mit einem Vitamin C Defizit korrelieren. Hervorgerufen wird dies einerseits durch die Erkrankung an sich. Andererseits führen Radio– und Chemotherapie zu einem weiteren Absinken des Vitamin C Spiegels. Diese Mangelzustände gelten als mitverantwortlich für tumor- und therapieassoziierte Beschwerden. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin C selektiv toxisch auf die Tumorzellen wirkt, gesunde Zellen davon aber nicht beeinflusst werden.

Zahlreiche klinische Studien zu den Effekten der Hochdosis Vitamin C Infusion bei Krebspatienten konnten zeigen, dass krankheitsassoziierte Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Schmerzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden,  Depression gelindert und somit die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert werden konnte.

Patienten mit folgenden Erkrankungen profitieren von einer Hochdosis Vitamin C Infusion:

  • Virale und bakterielle Infekte
  • Infektanfälligkeit
  • Begleitende Therapie bei bösartigen Erkrankungen
  • Krebsnachsorge
  • Vorbereitung des Immunsystems vor Operationen
  • Erschöpfungszustände und Burnout
  • Depression und reduzierte Stresstoleranz
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Herpes Zoster
  • Infektion mit dem Epstein Barr Virus ( Mononukleose/Pfeiffersches Drüsenfieber)
  • Wundheilungsstörungen
  • Verbesserung des Genesungsverlaufes nach schweren Erkrankungen
  • Rheuma
  • Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
  • Raucher